Wenn man einen Menschen verliert...

Der Tod kommt oft so schnell und unerwartet.

Nichts ist schlimmer als einen geliebten Menschen zu verlieren. Es tut weh und zerbricht einem das Herz. 

Ich habe in meiner Familie schon Erfahrungen mit dem Tod gemacht und war schon öfter auf Beerdigungen. Jedes Mal nimmt einen der Tod mit. Ich denke darüber nach, wie es der Person in dem Moment des Sterbens ergangen ist. Ob sie Schmerzen gehabt hat oder nicht. Je besser man diesen Menschen kannte, desto schmerzhafter ist es. 

Meine Oma leidet seit einem Jahr an Krebs, Bauchspeicheldrüse. 

Als mir meine Mutter dies erzählte, konnte ich es nicht glauben. Ich wollte es nicht glauben! Ich wollte mir kein Leben ohne sie vorstellen. Klar, jeder Mensch stirbt irgendwann, doch es ist einfach zu früh. Meine Oma hat schon einige Krankheiten überstanden. Sie ist eine Kämpferin, doch gegen den Krebs hat sie keine Chance. Es tut weh, die Angst in den Augen meiner Oma zu sehen, zu sehen wie sie immer dünner und schwächer wird und man ihr nicht helfen kann.  

Meine Oma war immer ein ganz besonderer Mensch für mich, wir konnten über alles miteinander reden. Ihr Zustand ist schlechter geworden, die Ärzte sagen, das Endstadium beginnt. Die Zeit rennt, die Zeit mit ihr rast davon. Ich will in der nächsten Zeit ganz besonders für sie da sein. Ich möchte, dass sie ihr Leben bis zum Ende lebt und will, dass sie weiß, dass ich sie begleite bis zum Tod. 

Ich möchte ihr ihre letzten Wünsche erfüllen.

Auch wenn ein Mensch von uns geht, die Liebe bleibt. Die Erinnerungen und gemeinsamen Momente kann einem keiner nehmen.

Oma, du bist und bleibst die tollste Oma der Welt!

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